Klangschalenmassage 

individualisiert mit mehreren Klangschalen auf und am Körper 

 


Klienten mit Therapeutischen / Pädagogischen Behandlungsauftrag in einem Erstgespräch abholen

Vor Beginn der ersten Klangmassage findet ein ungezwungenes Klientengespräch in einem ruhigen Rahmen bei einer Tasse Teestatt. “Eine Tasse Tee kann viel verändern.
Ein Klient in der Klangtherapiepraxis hat zumeist den Wunsch Entspannung zu finden und zu erlernen, Zeit für sich zu haben und einen tieferen Kontakt zu sich selbst herzustellen. Wie in jeder anderen Praxis auch, ist es für den Klangtherapeuten essentiell zu wissen, was der Auftrag ist und warum der Klient ihn aufgesucht hat. Es können Erwartungen abgelesen, Klarheit über den gemeinsamen Prozess hergestellt werden und wichtige rechtliche Grundlagen (keine ärztlichen Diagnosen, Datenschutzbestimmungen2018 usw.) können Beachtung finden. Der Klangtherapeut könnte also vor der ersten Klangmassage fragen: ”Was erhoffen Sie sich von unserer Zusammenarbeit?” “Was ist Ihr Ziel?”

Aus dem sich nun entwickelten Gespräch (Kursleiter “aktives zuhören”) lässt sich ablesen, ob Klangtherapeut und Klient zu einem Behandlungsvertrag kommen, dem sie beide zustimmen. Nach Abschluss eines Präventionsvertrags, bespricht der Kursleiter den Anamnese Fragebogen mit dem Klienten.

Wenn nun Klarheit über den Auftrag herrscht, kann die Therapeutische Beziehung in den Mittelpunkt treten.
Der Klangtherapeut ist immer
- respektvoll
- wertschätzen
- klientenzentriert
- Ressourcen-orientiert
- zielorientiert
- empathisch
- partnerschaftlich
Das bedeutet im Kontext einer Klangmassage ist der Klient der Empfänger, er ist jedoch ein “Experte seiner selbst”.
Er weiß, wo er steht und welches Tempo für ihn angemessen ist.

Ablauf einer Klangmassage durch den Kursleiter

Neben der Klangschalen braucht es ein paar weitere Dinge, um eine Klangmassage durchzuführen:
Einen Schlegel, ein weiches Kissen als Unterlage und einen Saugnapf, der sich hervorragen dazu eignet, größere Schalen auf dem menschlichen Körper abzustellen.

Der Klient liegt bequem in Bauchlage auf der Massageliege (gerne auch Decke auf dem Boden), Gürtel, Brille und Ringe sollten abgelegt werden, eventuell       wird eine Knierolle unter den Fußgelenken angeboten. Das entspannt den unteren Rücken. Alle Schalen, die eventuell erwärmt wurden, sowie Schlegel und weitere Hilfsmittel sind bereit gestellt.

Im Therapieraum ist es warm und ruhig. Der Kursleiter trägt Kleidung, die möglichst wenig raschelt und keinen Schmuck der klimpern könnte. 
Individuelles einstimmen mit dem Klienten durch Mantra, Gedicht, Gebet oder Erdungsübungen. Hierfür streicht der Klangtherapeut mit der Klangquelle zwei bis vier Mal durch das Energiefeld des Liegenden, etwa 10 cm über dem Kopf, zu den Füßen und wieder zurück zum Kopf.       
Es können auch Klangschalen neben den Körper des Klienten gestellt werden. Dies erfolgt der Erkenntnis, dass wir um unseren Körper ein elektrisches Energiefeld haben, welches auch als Aura bekannt ist. Jenes Energiefeld kann ebenfalls bespielt und somit verändert werden.

Eine Klangmassage wird durchgeführt, in dem verschiedene Klangschalen (meist zwei oder drei) auf den Körper des Klienten aufgestellt und dort mit einem Schlegel zum Schwingen gebracht werden. Auch andere Instrumente können zum Einsatz kommen, es ist jedoch sinnvoll in den Mittelpunkt der Klangmassage die Klangschalenmassage zu stellen.

Die Schalen werden ruhig und gleichmäßig am oberen Rand angeschlegeld. 

Nun wird eine mittlere Beckenschale beginnend mit der rechten Seite, auf die Fußsohle gelegt. Dafür kann man gut einen Gummisaugnapf oder ein kleines Kissen verwenden. Große Schalen werden auf beide Füße gleichzeitig aufgelegt und auch mehrmals angeschlegeld.
Mittlere Therapie ,-Herzschalen eignen sich eher für Beine (Knie) und den Bauch, die kleineren für Brustbereich, Schultern und Arme.  
Die Große Beckenschale wird schwingend auf den Solarplexus aufgelegt.
An jedem Ort werden die Schalen mindestens 3 - 4 mal angeschlegeld, um eine nötige Ruhe herzustellen.
Es wird meist mit einer Schale begonnen, weitere Schalen werden im Verlauf mit dazu geholt. 

Der Klangtherapeut nimmt die Klangschalen nach dem ausschwingen von den Körperregionen. Einen Augenblick zum nachspüren verstreichen lassen bis der Kursleiter ein anderes Klanginstrument (Koshi) spielt. Für den Klienten ist der Ton ein Signal, zur Bitte sich in Rückenlage zu begeben. Auch hier wird die Unterlagerung mit einem Kissen angeboten.

Mit einer mittleren, tiefen Klangschale beklingt der Kursleiter die Beine und stellt diese dann auf den unteren Bauch. Eine kleine Schale wird auf das Brustbein gesetzt. Sind die Schalen angeschlegeld, kann der Therapeut beginnen die kleinere zu bewegen: zuerst die Schulter, dann die Arme bis in die Handflächen hinab. Auf diese Weise werden beide Arme beklungen. Zwischendurch immer wieder die Bauchschale anklingen. Ganz kleine Schalen können um den Kopf herum benutzt werden. Der Kopf ist ein sehr sensibler Bereich und wird selten direkt bespielt.

Zum Abschluss der Klangmassage sollte dem Beklungenen Raum und Zeit gegeben sein. Um dies zu gewährleisten sollte sich der Klangtherapeut rücksichtsvoll und sehr ruhig verhalten. Der Empfänger darf nun noch einmal Nachlauschen und schwingen. 
Der Entspannungszustand, der durch die Klangmassage hergestellt werden soll, zeichnet sich schließlich durch eine veränderte Zeitwahrnehmung aus: alles passiert in ruhigerem und langsameren Fluss. Manche Menschen sind tief im inneren mit Bildern verbunden, andere sind direkt hellwach. Jeder darf sich die Zeit nehmen die er braucht, sofern sich dies im Rahmen der Klangmassagestunde einrichten lässt.
Nach dem der Klient angezogen und wieder im Alltag angekommen ist, bespricht der Kursleiter in einem kurzen Reflexionsgespräch mit ihm seine Wahrnehmung, Eindrücke, Erfahrungen und das Kognitive sowie Physische aktuelle befinden. Hier kann der Beklungene positive / negative Anmerkungen machen (aktives Feedback) und Wünsche für die nächste Kurseinheit äußern. Dies wird auf einem separaten bebilderten Patientenbogen dokumentiert. 
In der kommenden Kurseinheit, kann nun der Therapeut direkt den Klienten mit seinem individuellen Auftrag ab hohlen.

PS: Die akustische Wahrnehmung ist sehr subjektiv. Was der eine mag, ist vielleicht für den anderen überhaupt nicht schön.


Dem sollte sich auch der Klang der Schale und der Ablauf der Klangmassage anpassen. Hecktisches und/oder unregelmäßiges anschlegeln ist kontraproduktiv und stört die Entspannung. 
Am besten ist es, sich auch als Kursleiter zu entspannen und den wohltuenden Klängen zu lauschen. 
Aus diesem Grund sollten schwingende Schalen sanft aufgesetzt und behutsam vom Körper genommen werden.
Sie sollten wenn sie auf dem Körper stehen, wenn möglich immer schwingen, denn dann “verschwindet” ihr manchmal doch recht großes Gewicht.
Klangschalen könne sowohl auf Muskeln als auch auf Gelenken angewendet werden. Entscheidend ist, dass der Klient die Schale als angenehm, nicht zu schwer oder zu laut und auch im Klang nicht als unangenehm empfinde

Ablauf einer Klangmeditation mit Worten


Für eine Klangmeditation sucht sich der Kursleiter zwei bis fünf  harmonisch Klingende Klangschalen aus. Der Klangtherapeut beginnt mit dem anspielen einzelner Schalen um den Klangraum aufzubauen, bevor er führende Worte hinein gibt. Diese Worte sind Worte, die im Allgemeinen positiv besetzt sind. Bei dem Therapeuten als Anleiter müssen die Worte eine positive Wirkung erzeugen, so dass er sie mit entsprechendem Charakter aussprechen kann “Der Ton macht die Musik”.

Solche Worte sind zum Beispiel: Liebe, Einklang, Harmonie, Schweben, Vertrauen, Ruhe, Stille, Entfaltung, Zuwendung usw.. Der Anleiter kann aber auch Verben wie: lachen, genießen, freuen, lächeln usw. benutzen.

Einladende Worte des Kursleiters zu beginn:” Lasse dich nun auf deiner Unterlage nieder, es gibt nicht was du zu tun brauchst, diese Zeit gehört ganz dir. Gedanken dürfen kommen und gehen, wie Wolken am Himmel. Du kannst es dir so gemütlich machen, wie du möchtest, dich so zu recht ruckeln, dass du dich jetzt tief und angenehm entspannen kannst.”
Der Klangtherapeut spielt nun circa vier Minuten die Klangschalen an. 
Nach dieser Zeit beginnt der Kursanleiter nach jeweils zwei bis drei Klängen, Worte der Entspannung, Öffnung, des Friedens und der Freiheit spontan und Situationsorientiert einzubinden. Er gibt den Worten durch die Klänge genug Zeit, ihre Wirkung zu entfalten.
Es können auch längere (Sprech)pausen gemacht werden, damit der Klangtherapeut einen Klangteppich entwickeln kann, auf dem die Teilnehmer in ihr Inneres Reisen können.
Nach etwa 15 Minuten lässt der Anleiter die unterschiedlichen Töne ausklingen und holt die Klienten zurück ins Hier und Jetzt, in dem er sagt:” Spüre nun wieder mehr und mehr deine Füße und Zehen, die sich bewegen wollen, deine Hände und Finger….
Beginne dich zu recken und zu strecken, komme wieder zurück in diesen Raum, ins Hier und Jetzt.
Du darfst all die Kraft von deiner Reise für dich mitnehmen. Sie begleitet dich in deine Alltag, während du jetzt deine Hände aneinander reibst und deine Beine ausklopfst und wieder ins sitzen kommst.”

Nach dem die Klienten wieder angezogen und im Alltag angekommen sind, bespricht der Kursleiter in einer kurzen Reflexionsrunde mit ihnen ihre Wahrnehmung, Eindrücke, Erfahrungen und das Kognitive sowie Physische aktuelle befinden. Hier können die Beklungenen positive / negative Anmerkungen machen (aktives Feedback) und Wünsche für die nächste Kurseinheit äußern. Dies wird auf einem separaten bebilderten Patientenbogen dokumentiert. 
In der kommenden Kurseinheit, kann nun der Therapeut direkt die Klienten mit ihren individuellen Aufträgen und Bedürfnissen  ab hohlen.

n, was du tust. Was macht dich besonders, und wie kannst du deinen Kunden helfen? Das muss gar nicht lang sein. Eigentlich ist es sogar eine gute Idee, den Text möglichst kurz zu halten, weil die meisten Leute nicht viel auf Bildschirmen lesen möchten.


Gestaltung ganzheitlicher Klangraum Fallbeispiel


Klangräume lassen sich für größere Gruppen, zum Beispiel bei Firmenfeier, Geburtstagen oder in Sozialpädagogischen Einrichtungen wunderbar gestalten.
Der Klangtherapeut benötigt für diese Form der Kurseinheit verschiedenes Klangmaterial:
- mindestens fünf verschieden Therapie / Universalklangschalen die miteinander harmonieren sollten
- mindestens einen Gong
- Analogen Synthesizer
- Drumcomputer mit Stepsequencer
- Live Studio Sampler
- ergänzende Instrumente wie Flöten, Zimbeln, Glockenspiele, Windspiele etc.
- Duft Diffusor für entsprechenden Raumgeruch

Der Einstieg ist je nach Altersgruppe und Teilnehmeranzahl Variabel.

Die Teilnehmer liegen auf Decken auf dem Boden. Zwischen ihnen sind Klangschalen sowie Instrumente für später positioniert. Sie tragen bequeme Kleidung. Der Raum ist angenehm warm. Eventuell haben sich die Teilnehmer mit einer Decke zugedeckt. Das ist Licht ist angenehm gedämpft. 
Die ersten Minuten gehören der Stille.

Um jeden Teilnehmer persönlich anzusprechen, sollte der Therapeut die “Du” Form benutzen.
Der Kursleiter kann ein paar einladende Sätze Sprechen:” Willkommen in diesem besonderen Raum - ein Raum für dich, ein Raum nur um zu Lauschen und die Sorgen des Alltags loszulassen. Lege dich so hin das du bequem zuhören kannst. Du bist eingeladen durch den Klang in deine Innenwelt zu reisen. Alle Gedanken, die jetzt noch bei dir sind, lässt du auf einer Wolke davon schweben, so dass du mehr und mehr hier Ankommen kannst, so wie du bist, bist du genau richtig. 

Der Klangtherapeut spielt gleichzeitig das Launch Pad auf dem Live Sampler und eine Tiefe Beckenschale an. Neben dem Ton der Klangschale erscheint leicht hörbar im Hintergrund der Klang des Windes, wie dieser durch die Blätter raschelt. Ein Klangraum beginnt sich zu öffnen. 
Im exakten Zusammenspiel zwischen den Naturgeräuschen (Samples) den Klangschalen, und den Instrumenten, taucht der Klient ganzheitlich in die Klang und Ton Geschichte ab. 
Beispiel: 
- Regenmacher und Wasser Koshi (klingt wie ein Teich in den Wasser plätschert) - lange klingen lassen
- Helle Klangschale leise anschlegeln (Mystische Wirkung) - lange klingen lassen
- Live Sampler Ton helles Froschquaken und helle Kleine Klangschale zeitgleich anspielen, - schwingen leicht ausbremsen
- Live Sampler Ton normales Froschquaken und Mittlere Universalschale zeitgleich anspielen, - schwingen leicht ausbremsen
- Live Sampler Ton tiefes Froschquaken und tiefe Große Beckenschale zeitgleich anspielen, - schwingen leicht ausbremsen
- Live Sampler 3 Töne Frösche einmal gemeinsam und die drei Schalen mit der tiefsten beginnend anschlegeln und schwingen lassen.
- Der Duft Diffusor müsste nach seinem Timer angehen und einen leichten Geruch nach Holz und Regenwald verbreiten.

In diesem Augenblick sieht der Klient vor seinem inneren einen Teich mitten im Wald. In diesem balzen Frösche um die Gunst und finden in einem kurzen Chor eine Melodie (Rhythmussprache) aus mehreren Klang und Tonspuren.
Durch das koordinierte Live Zusammenspiel von Klangschalen, Analogen / Digitalen und akustischen Instrumenten, lässt sich eine Komplexe wahrnehmbare  Illusion erzeugen.

Wenn der Klangtherapeut möchte, kann er den Klang und die Töne noch mit Worten begleiten.
Der Klang schafft es aber auch für sich zu sprechen. Da der Klang sich meist in einer Welle bewegt, heißt das er zu Beginn ruhig erklingt um dann an Lautstärke zu zunehmen und letztendliche wieder abschwillt.

Da sich der Kursanleiter in einem Feld der Entspannung befindet und trotz Steigerung der Lautstärke sollte der Spannungsbogen auf eine eher meditative Spielweise hinauslaufen. Ein Klangraum braucht Zeit sich zu entfalten. Eine Klangreise in einem Klangraum sollte mindestens 25 Minuten und nicht länger als 45 Minuten sein.
Wie am Ende in der Klangmeditation, kann der Klangtherapeut nun auch die Teilnehmer mit Worten wieder ins Hier und Jetzt abhohlen.

Nach dem die Klienten wieder angezogen und im Alltag angekommen sind, bespricht der Kursleiter in einer kurzen Reflexionsrunde mit ihnen ihre Wahrnehmung, Eindrücke, Erfahrungen und das Kognitive sowie Physische aktuelle befinden. Hier können die Beklungenen positive / negative Anmerkungen machen (aktives Feedback) und Wünsche für die nächste Kurseinheit äußern. Dies wird auf einem separaten bebilderten Patientenbogen dokumentiert. 
In der kommenden Kurseinheit, kann nun der Therapeut direkt die Klienten mit ihren individuellen Aufträgen und Bedürfnissen  ab hohlen.